Last Update: 11.08.11

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Chao Khun Nor - Seine Rede zum Songkran Fest 1970 - Wat Thepsirin, Bangkok, Thailand

Nachstehend finden Sie ein Manuskript des ehrwürdigen Chao Khun Nor, dass dieser anläßlich des thailändischen Neujahrsfestes (Songkran) im Jahre 1970 verfaßt hat. Das Manuskript wurde erst vor wenigen Jahren zwischen persönlichen Unterlagen von Chao Khun Nor entdeckt. Er hinterließ uns sein Vermächtnis reinen Herzens und in guten Gedanken an all diejenigen, die dies einst lesen werden. Chao Khun Nor wird in unseren Herzen stets einen besonderen Platz einnehmen.

Chao Khun Nor - Gedanken zum Songkran Fest 1970

Gedanken des ehrwürdigen Chao Khun Nor zum Songran Fest, Wat Thepsirin, Bangkok, BE 2513 (1970)

Jene, die guten Herzens sind oder Mitgefühl für andere Menschen haben, sind mit Ihren eigenen Tugenden gesegnet. Einige dieser Tugenden sind Ausdauer, Fleiß, Stärke und Wohlwollen. Weil diese Menschen nicht hochmütig sind, werden sie geliebt oder erhalten Hilfe von denen, mit denen die um sie sind. Die Sanften werden Liebe und Hilfe von Anderen erhalten. Sanftmut ist der persönliche Magnet einer tugendhaften Person. Wenn du an deinen Tugenden festhältst, wirst du durch sie jederzeit deine Ziele erreichen, in der Gegenwart und der Zukunft.

Gib was du möchtest.

Du mußt daran denken, wenn du Freundlichkeit –*metta- und Mitgefühl von Anderen erfahren möchtest, mußt du jenen gegenüber auch die Freundlichkeit und das Mitgefühl verstärken. Dann erhältst du Freundlichkeit und Mitgefühl zurück. Das ist das Gesetz eines starken Geistes. Wenn du dich so verhältst, wirst du all den Erfolg den du anstrebst erlangen, ohne Zweifel. (*steht für nicht anhaftende liebende Güte)

Ein Zustand der Begeisterung

Vermeide Worte wie „nicht gut fühlen“. Laß nicht zu, dass das was sie meinen, dir widerfährt. Lass los und lass sie raus. Gerade bevor „nicht gut fühlen“ dir widerfährt, lass es gehen. Wenn du nicht aufpaßt, werden sie wieder einen Weg in deine Gefühle finden. Dann musst du sie loswerden. Lass den Gedanken „nicht gut fühlen“ nicht in deinem Verstand verharren, du wirst dich daran gewöhnen. Wenn du das zulässt, wirst du ein schwacher Mensch und wann auch immer kleine Fehler passieren, wirst du dich nicht wohl fühlen. Dieses „nicht gut fühlen“ ist ein Feind, ein Teufel. Es reizt deinen Geist und lässt deine Nerven und Hirn ungewöhnlich arbeiten. Dein Körper wird unnormal funktionieren.

Wann immer wir etwas tun oder auch während wir etwas tun, müssen wir uns nach der Beendigung dessen, gut fühlen. Unsere Seele und unser Geist müssen in einem Zustand der Begeisterung sein. Dies wird Körper und Geist Auftrieb geben. Wir müssen uns am Leben erfreuen.

Frieden

Buddha lehrt uns, dass Frieden die wahre Zufriedenheit ist. Wir mögen zufrieden sein, wenn wir ein Theaterstück anschauen oder einen Film, mit Anderen Kontakt knüpfen, verliebt sind, heiraten oder Ehrungen empfangen aber diese Arten von Zufriedenheit werden durch andere Leiden geschädigt, die ständig in Angriff genommen oder gemildert werden müssen. Im Gegensatz zu Zufriedenheit die durch Frieden oder Klarheit erreicht wird, diese ist eine tiefgründige Zufriedenheit ohne jegliche Folge von Leiden und ohne jeden Bedarf an Vervollkommnung.

Diese Zufriedenheit kann durch einen ganz einfachen Weg erreicht werden - deinen Geist. Wenn wir in einer ruhigen Ecke sind, können wir auch Frieden haben. Wenn wir in einem sozialen Umfeld leben, können wir zufrieden sein, indem wir unseren Geist teilen um Frieden zu finden. Obwohl ein soziales Umfeld störend sein kann, es kann den Geist plagen.

Wenn wir körperlichen Schmerz erleiden, können wir nach Seelenfrieden streben, dadurch werden wir nicht unter körperlichem Schmerz leiden. Wenn unser Geist Frieden hat, wird auch unser Körper Frieden haben. Alles Leiden wird schwinden.

Es bedarf einem friedvollen Geist um einen friedvollen Körper zu stützen und es bedarf ebenso einem friedvollen Körper um einen friedvollen Geist zu stützen. Beides, sowohl ein friedvoller Körper, als auch ein friedvoller Geist sind nötig um den Erfolg den du begehrst, zu erreichen.

Sei dankbar für Fehler

Wir müssen uns selbst daran erinnern, dass „nichts Falsches tun, Nichts tun“ bedeutet. Fehler sind unsere größten Lehrer. Wir müssen dankbar sein, wann immer wir bemerken etwas Falsches getan zu haben. Wir sollten uns gut fühlen wenn wir einen unserer großen Lehrer begegnet sind, welches der Fehler ist. Wenn wir einen Fehler machen, müssen wir uns ihn gut merken. Dieser ist ein gutes Beispiel, sodass wir ihn nie wieder machen. Wir können wieder von neuem beginnen indem wir Sorglosigkeit vermeiden. Das Bewußtsein ist unsterblich

Wir werden nichts Falsches tun, wenn wir ein Gewissen haben. Das Gewissen beschützt unseren Körper, unsere Rede und unseren Geist, immerzu. Wenn wir doch bei etwas einen Fehler machen, heißt das, dass wir kein Gewissen haben und der Gleichmütigkeit erlauben außer Kontrolle zu geraten.

Es ist der natürliche Weg, dass Menschen, Tiere und andere Gewächse um ihr Leben kämpfen. Wenn wir aber ein vollständiges Bewusstsein haben, dann wenn wir sterben, wird nur unsere Körper den Tod erfahren. Buddha und andere erleuchtete Mönche waren jederzeit bei vollständigem Bewusstsein. Von daher haben sie niemals etwas Falsches getan. Sie erreichten die Unsterblichkeit des Dharma oder auch Dharma welches niemals vergeht. Wir können es auch die Ebene des Nirwana nennen.

Die drei Führer

Mit der Kraft von trisikkha: sila (Gebote der Sittlichkeit/Tugend), samadhi (innere, göttlicher Erfahrung) und panya ( Weisheit), können wir unsere Feinde besiegen, das ist wonach wir begehren.

Wir können durch sila die Grobheit besiegen, welche ein hässliches Verlangen der niedrigsten Form darstellt und unseren Körper, unsere Rede und unseren Geist missbraucht. Wir können durch panya über Liebe, Hass oder Leidenschaft siegen, welche ein mittelmäßiges Verlangen darstellt. Wir können durch panya über Verständnis, Wissen was Falsch oder Richtig ist und der Realität des Körpers siegen, welches die feinste aller Begehren ist. Jene die trisikkha gründlich und vollständig studiert und praktiziert haben, werden alles Leiden überwinden.

Gute Taten sind die Belohnung selbst

Wir dürfen nur gute Taten tun. Wenn wir gute Taten tun aber keinen Segen erhalten, ist es dennoch gut. Wenn wir schlechte Taten tun, werden wir von falschem Segen nicht gut sein. Schlechtes zu tun, ist wie einen Stein ins Wasser zu werfen. Der Stein wird sofort auf den Grund sinken. Niemand kann den Stein schwimmen lassen. Die schlechte Tat wird ins Verderben führen und Unglück bringen, genau so als würde der Stein in den Schlamm unter dem Wasser sinken.

Gute Taten erbringen Ehre, Würde und Ruhm. Andere Menschen werden uns respektieren. Obwohl unsere Feinde uns schaden wollen, können sie es nicht, denn sie werden ihre eigene Niederlage erleiden. Bitte strebe nach guten Taten, ohne Angst vor Hindernissen zu haben. Lass jene, die den Glauben an die drei edlen Wahrheiten haben, Glück und Zufriedenheit widerfahren, genau so wie sie es aussenden.

Wir haben nur ein paar Tage

Jasmin ist als die am meisten duftende, weißeste und reinste aller Blumen bekannt. Das Leben ist wie das Schauspielen in einem Theater. Wir sollten danach streben die Hauptrolle zu sein, mit den Eigenschaften des Jasmin. Sei nicht der Böse. Der Jasmin blüht nur für ein paar Tage, bevor er verwelkt. Wir sollten, während unserer Lebenszeit, unser bestes Benehmen an den Tag legen, genau wie der blühende Jasmin. Tue nur gute Taten.Chao Khun Nor, Wat Thepsirin im April 1970

Copyright chao-khun-nor.de - Das Manuskript darf für private Zwecke ausgedruckt werden. Jegliche Veröffentlichung oder anderweitige Verwendung, auch Auszugsweise oder in abgewandelter Form bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung.

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